INFRAROT

Wärmstens zu empfehlen.

 

Infrarotheizung: eine sonnige Alternative für Ihr Zuhause

Infrarotheizungen gehören zu den Strahlungs- oder Wärmewellenheizungen. Die Infrarotstrahlung erwärmt im Gegensatz zu herkömmlichen Heizmethoden nicht die vorhandene Raumluft sondern erwärmt Wände und Gegenstände, die die Wärme anschließend wieder abgeben. Darüber hinaus bietet die Infrarotheizung einen optimalen Nutzungskomfort: Dank der kurzen Vorwärmzeit sorgt sie genau dann für Wärme, wenn diese auch benötigt wird.

Infrarotheizkörper geben ähnlich einem Sonnenbad die gleiche Art von Strahlung ab und erwärmen so unseren Körper auf natürliche Art und Weise. Diese Art der Wärme wird durch die auftreffende Strahlung knapp unterhalb unserer Hautoberfläche erzeugt und als äußerst angenehm empfunden.

   Ideal für Allergiker   

Die Infrarotheizung sorgt für ein gesundes Raumklima. Durch den Einsatz von Infrarotstrahlung ist die Luft im Vergleich zu klassischen Heizsystemen etwas kühler, was wiederum eine höhere Luftfeuchtigkeit zur Folge hat. Es entsteht kaum Luftzirkulation, was die Bildung von Staub verhindert und somit sehr gut für Asthmatiker und Allergiker ist. Nebenbei ist Infrarot-Strahlung auch noch gesund: Sie regt den Stoffwechsel an und wirkt sich dadurch positiv auf den gesamten Organismus aus. Infrarotlampen, bekannt als Rotlichtlampen, werden daher schon lange auch medizinisch eingesetzt.

Formschönes Design und einfache Montage

Die Infrarotheizung besteht mit ihrer schlichten, flachen Form aus einem oder mehreren Paneelen. Je nach Design lässt sie sich optimal in die vorhandene Einrichtung integrieren. Die Möglichkeiten sind nahezu grenzenlos: Mal versteckt sie sich hinter einer Schreibtafel, Ihrem Lieblingsbild, mal hinter dem Badezimmer-Spiegel oder in einer Decken-Lampe.
Solche Infrarot-Heizkörper kosten heutzutage nur noch wenige 100 Euro. Die Montage ist einfach und unproblematisch. Infrarotheizungen werden an der Wand oder der Decke angebracht und mit der Stromversorgung verbunden – fertig!

Wichtig: Für den Anschluss an die Elektrik muss jedoch ein Fachmann ans Werk.

 

Wann lohnt sich der Einsatz einer Infrarotheizung?

Vorteile auf einen Blick

  • niedrige Anschaffungskosten
  • lange Lebensdauer
  • keine Wartungskosten
  • angenehme Wärme
  • einfache Anbringung
  • schlichtes Design
  • gesundheitsfördernd
  • keine Staubaufwirbelung
  • CO2 freies Heizen bei ÖKO-Strom
  • modulares, erweiterbares Heizsystem

Die Infrarotheizung funktioniert mit elektrischem Strom. Grundsätzlich gilt: Um einen ganzen Raum auf eine bestimmte Temperatur zu heizen, verbraucht eine Infrarotheizung genauso viel Energie wie jede andere Elektroheizung. Für den Dauerbetrieb ist sie daher nur in bestimmten Fällen angemessen.

Je nach Ort und Umgebung kann der Einsatz einer Infrarotheizung jedoch sinnvoller als ein herkömmliches Heizungssystem sein. Zum Beispiel in großen und schlecht gedämmten Hallen. Dort würde die herkömmliche Konvektionswärme nutzlos unter dem Dach hängen. In diesem Fall ist die Infrarotheizung durch ihren direkten Übertragungsweg in Bezug auf Kosten und Wirtschaftlichkeit weit überlegen.

Auch für Altbauten mit Nachtspeicheröfen gilt: werden diese durch Infrarotheizungen ersetzt, wird sich der Energieverbrauch nicht verschlechtern sondern kann sich besten Falls noch um bis zu 20% verbessern. Neue Infrarotheizkörper sind daher in den meisten Fällen vorteilhaft.

Ebenso ist der Einsatz in einem Neubau mit hohem Energiestandard sinnvoll. (z.B. bei einem Effizienzhaus KfW 40 oder KfW 55) Hier finden Sie die Definition der verschiedenen Standards.

Wenn Sie zusätzlich eine Solaranlage mit Stromspeicher betreiben, können die jährlichen Heizkosten bei Komplettbeheizung durch Infrarot fast gegen Null gehen. In dieser Kombination ist es durchaus möglich, einen Autarkiegrad von 95% zu erreichen.

Ob sich nun auf lange Sicht eine Infrarotheizung in einem gut gedämmten Neubau oder in einer Halle wirklich rechnet sollte in jedem Fall genauer betrachtet werden.